"I-Pod" namens JUKEBOX

 

Zum einen ist da die Bibliothek von Andreas Züst. Und zum anderen war da auch mal eine Plattensammlung von Andreas Züst. Doch wie es mit Platten so geht: nach Züsts Tod vor 12 Jahren hat sich diese in alle Himmelsrichtungen verstreut, hat Unterschlupf bei Freunden und Bekannten gefunden. Bis Mara Züst beim Räumen des Dachbodens ihres Vaters mehrere Kisten entdeckte, die rund 1'500 7"-Singles enthielten. Ein knisternder Schatz, sortiert nach Rock, Jazz, Punk, Schlager, Obskures,  Disco, Pop.

 

Im Zeitalter von I-Pod und Downloads sind Singles aus Vinyl ein so seltsames Relikt, wie der prähistorische "I-Pod" namens JUKEBOX, der im Alpenhof mit der Musik aus dieser Single-Sammlung bestückt wird. Die "Kuration" wird alle paar Monate von Musikverrückten und Plattensüchtigen vorgenommen, die sich durch die Schachteln wühlen und 60 Singles für die Alpenhof-Jukebox aussuchen.

 

Für die aktuelle Singles-Auswahl hat der Alpenhof den deutschen Maler, Objekt-und Installationskünstler sowie Musiker Albert Oehlen eingeladen. Als Vertreter der neoexpressiven Malerei wird er den sogenannten "Neuen Wilden" zugeordnet. Charakteristisch für sein Werk sind die betont expressive Pinselführung, ironische Bildsujets und bisweilen provokante Bildtitel sowie ein sprühendes Kolorit. Er selbst beschreibt sein Werk als "postungegenständlich" und bezeichnet den Begriff als "albern".

Ein anderes, nicht minder bedeutendes Feld des Interesses ist für ihn die Punk-und Rockmusik. The Residents und Snakefinger lassen grüssen...

 

Alle 60 Singles, bzw. 120 Songs sind in der Jukebox im Alpenhof abspielbar. Kleine Spenden für Unterhalt und Reparaturen der Jukebox sind willkommen.

 

Vielen Dank an Samuel Huber für die leihweise Benutzung seiner schönen Jukebox.

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